Omaha-Beach

Unterwegs zum Omaha-Beach durch die Normandie

Ankunft in Frankreich

Nach den Niederlanden sind wir über Belgien nun endlich in Frankreich gelandet. Das Wetter wird leider nicht besser und so haben wir auch zwei Tage und Nächte in Avion kurz nach der Grenze mehr als mieses Wetter. Aber unser Plan ist es ja auch nicht hier zu verweilen. Deshalb fahren wir mit der Sonne im Herzen weiter süd-westlich in die Normandie.

Traumhafte Normandie

Während die Landschaft hügeliger wird, sind wir weiter auf der Suche nach einem Stellplatz für die Nacht. Dabei landen wir in einer wunderschönen Landschaft. Normandie wie man sie sich vorstellt. Ein Herrenhaus irgendwo im nirgendwo mit Pferd, Pony, Ziegen und Hühnern ist besonders für die Kinder ideal. Auch finde ich es immer wieder toll wenn, wie wir es auch schon in Moosbach in Bayern erlebt haben, einem blind Vertrauen entgegengebracht wird, indem man ganz einfach per Vertrauenskasse bezahlen kann. Vor allem, wenn der Besitzer wirklich sehr freundlich ist und alles liebevoll bewirtschaftet.

Haus in der Normandie

Leider zieht es uns bei Wind und Regen auch hier nicht so wirklich aus dem Wohnmobil und so fahren wir nach einer Nacht weiter.

Geschichte begreifen

Unser nächster Zielort ist der berühmte Omaha-Beach. Wir fahren von Grigneuseville nach La Revolution. Als wir uns in der Nacht dem Stellplatz nähern, müssen wir in eine wirklich, wirklich schmale Straße einbiegen. Das erste mal wird es spannend ob unser Mobil mit einer Breite von 2,40m zwischen den Steinmauern und Häusern durch passt. Es passt! Wir wischen uns die Schweißperlen von der Stirn und nähern uns unserem Nachtlager. Neben einem Feld stehen wir mit drei weiteren Mobilen und überraschenderweise das erste mal auf ebenem Untergrund.
Am nächsten Morgen erkunden wir die direkte Umgebung und stoßen direkt auf Überreste von Deutschlands dunkler Geschichte. Auf dem Berg mit Blick auf Omaha-Beach entdecken wir Gräben und Mauerreste von Geschütztürmen mit denen die Alliierten beim D-Day beschossen wurden.

Nachdem ich gearbeitet habe – ja es wird auch Geld verdient unterwegs – besichtigen wir den berühmten Strand. Es ist schon beeindruckend, bedenkt man, dass die alliierten Truppen unter vollem Beschuss den ca. 4km langen Strandabschnitt in weniger als zwei Stunden erobert haben. Der Anfang vom Ende der Nazis. Laut einer Infotafel am Denkmal für den D-Day in der Mitte des Omaha-Beach lesen wir, dass nur 31 deutsche Soldaten gefangen genommen wurden. 

Krieg ist und bleibt scheiße! Nazis sind scheiße und töten, egal von welcher Seite ist scheiße! All das wird uns hier wieder bewusst und wir sind dankbar, das wir an diesem Tag friedlich über den Strand schlendern und mit den Kindern Muscheln sammeln können. Der Strand ist nämlich wunderschön und hatte vor der Besetzung durch die Nazis den viel passenderen Namen „goldener Strand“.

  • Wendy am Omaha-Beach in der Normandie
  • Geschichtsstunde für die Kinder
  • Omaha-Beach from top view
  • D-Day-Memorial
  • D-Day Memorial on Omaha-Beach
  • Omaha-Beach
  • Kids have fun!
  • Die Vagabundenautoren
  • Beachview

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere