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Camping in Griechenland – euer unvergessliches Vanlife-Abenteuer

Camping in Griechenland

Überwintern oder Urlaub in Spanien oder Portugal? Nix davon… Camping in Griechenland!!!

Im Herbst 2020 starteten wir auf in den Mittelmeerstaat und haben dort eine wundervolle Zeit verbracht, die ganz anders war, als unser vorheriger Vanlife-Winter in Spanien und Portugal. Hier erfahrt ihr, was euch im Winter (oder auch im Sommer, dann nur mit mehr Touristen) in Griechenland erwartet.

Anreise nach Griechenland

Bei der Anreise habt ihr schon die erste Wahl: Fahrt ihr über die Balkanstaaten und damit über’s Festland runter nach Griechenland oder nehmt ihr eine Fähre von Italien aus? Wir entschieden uns aus Zeitgründen für die Fährüberfahrt. Erst dachten wir, dass es doch recht teuer sein muss – gerade als Familie -, tatsächlich spart ihr aber enorme Spritkosten, so dass ich nicht behaupten kann, diese Route wäre kostspieliger.

Wir buchten über Anek Lines eine der Fähren, die von April bis Oktober „Camping on Board“ anbieten. Beim Camping on Board könnt ihr euren Camper (oder auch euer Dachzelt!) nutzen und braucht keine Kabine buchen oder an Deck auf unbequemen Stühlen schlafen. Denn immerhin ist die Überfahrt einen guten Tag und eine Nacht lang, doch vergeht sie wie im Fluge! Mit der Olympic Spirit ging es nun also in 25h von Ancona direkt auf den Peloponnes nach Patras. Ihr habt natürlich neben Ancona und Patras noch weitere Start- und Zielhäfen wie Bari, Venedi und Igoumenitsa.

Fahrt ihr über die Balkanstaaten, so beachtet die neue Maut in Bulgarien für Fahrzeuge über 3,5t.

Camping in Griechenland

Wasserversorgung/Entsorgung

Die Wasserversorgung in Griechenland funktioniert anders als in Westeuropa. Wer zuvor den Winter eher auf der Iberischen Halbinsel verbracht hat, muss sich nun daran gewöhnen, dass es keine offiziellen Wohnmobilstellplätze gibt und damit auch nicht die meist vorhandenen Ver- und Entsorgungsstationen. Sorry…!

Trotzdem empfanden wir dies als nicht weiter schlimm, denn Wasser gibt es aufgrund des sehr bergigen Landes genug in Griechenland. Auch seine Einwohner brauchen nicht daran zu sparen. Wasser tankt ihr z.B. an Tankstellen, an kleinen Friedhöfen, in kleinen Fischerhäfen oder wohl am häufigsten an Stränden auf. Auch über den Winter sind sehr zur Freude der Vanlifer ein Großteil der Strandduschen weiter in Betrieb und meist noch mit der Möglichkeit ausgestattet, sogar einen Schlauch anzuschließen (eine Gießkanne legten wir uns erst viel später zu). Wunderbar auch, dass dieses Wasser nicht gechlort ist!

Da nun für das Trinkwasser gesorgt ist, geht’s an das, was hinten wieder raus muss. Ich sag es wie es ist: In den meisten Fällen werdet ihr keine offizielle Möglichkeit finden, euer Grauwasser abzulassen. (Nicht nur) Aus diesem Grund haben wir uns bereits vor Abfahrt einen 4,5kg Topf Natron besorgt, um unser Brauchwasser und unsere Umwelt nicht unnötig zu belasten.

Natron ist ein Alleskönner. Wir waschen damit ab, duschen uns und waschen unsere Haare und auch für so ziemlich alles andere, kann es benutzt werden. Wir verzichten schon länger wo es nur geht auf Spüli, Shampoo und Co. und nun wurde dieses Vorgehen essentiell.

Auch wenn viele Griechen oftmals nicht so großen Wert darauf legen mögen, was nun in eurem Grauwasser drin ist, das ihr hier einfach in den Sand oder die Wiese sickern lasst, habt ihr als Vanlifer sicherlich nicht vor, für weitere Verschmutzung eures Gastlandes verantwortlich zu sein.

Toilettenentleerung

Für diejenigen unter euch mit einem Trockentrennklo ändert sich nicht viel. Müllcontainer finden sich fast überall, ansonsten hilft euch der Spaten. Camper mit Chemieklo verzichten selbstverständlich auf die zusätzliche Chemie und müssen häufiger zum Spaten greifen. Bitte denkt daran, eure Hinterlassenschaften nicht dort zu verbuddeln, wo sich auch andere aufhalten und so tief zu graben, dass nicht der nächste Streuner darüber herfallen möchte.

Müllentsorgung

An was es uns nie gefehlt hat, waren Müllcontainer. An fast jedem Strand werdet ihr mindestens einen vorfinden, ansonsten natürlich in den Dörfern.

An was es uns aber fehlt, ist das Verständnis für die anhaltende Vermüllung der Umgebung. Nicht nur von Campern verursacht, sondern auch von der eigenen Bevölkerung und großen Containerschiffen auf dem offenen Meer, die sehr gerne PET Flaschen, Styroporkartons (für den gefangenen Fisch) und Altölkanister über Bord werfen. Besorgt euch also ein paar Mülltüten mehr (am besten wiederverwendbare wie z.B. zwei, drei Jutesäcke), und verlasst eure Stellplätze sauberer als ihr sie vorgefunden habt. Dazu braucht ihr nicht extra auf ein Ocean Cleanup fahren und euch bei eurer guten Tat filmen lassen ;). Not my trash, but my planet.

Gas

Gasflaschen könnt ihr an fast jeder Tanke füllen oder tauschen lassen. Ansonsten gibt’s auch extra Gashändler, die ihr anfahren könnt und die euch eventuell sogar die deutsche Flasche füllen.
Fahrzeuge mit festverbauten Gastanks wie das unsere tanken Autogas/LPG/GPL über den DISH Adapter problemlos an den wirklich vielen Tankstellen.

Internet

Für 25 Euro bekommt ihr 50GB bei dem Anbieter „Wind„. Haltet aber die Augen und Ohren offen für Specials auch anderer Anbieter. So konnten wir von dem „Lockdown“-Angebot von Vodafone Griechenland profitieren, das uns für nur 13 Euro mit Unlimited Datenvolumen beschenkte.

Straßenverhältnisse und Maut in Griechenland

Mit unserem Wohnmobil von 2,40m Breite kamen wir nicht selten ins Schwitzen. Schlaglöcher sind weniger ein Problem, aber einspurige Straßen trieben uns so manches mal die Schweißperlen auf die Stirn. Da aber generell nicht viel Verkehr ist, war das dann gut aushaltbar. Auch die eine oder andere Hauswand kam uns manchmal gefährlich nahe.

Wir meiden Mautstraßen, wo es uns möglich ist und so auch in Griechenland. Die wenigen Male, die wir eine Mautautobahn befuhren, lassen sich an einer Hand abzählen. Im Schnitt eventuell 10 Euro für 100km. Dafür sind die Autobahnen gut ausgebaut, neu und… leer. Bei unserer Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h (okay, 100 km/h bergab schaffen wir auch) nur aufgrund der geraden Fahrbahn ein Vorteil, wenn man nicht die Serpentinenstrecke fahren will, weil die Kinder schon das dritte mal gekotzt haben. Die Maut wird an Mautstationen bar oder per Kreditkarte entrichtet.

Wetter im griechischen Winter

Wie wird denn das Wetter? Fest steht, die Winterklamotten haben im Camper nichts zu suchen, außer ihr wollt ’ne Runde Skifahren oder Snowboarden in den vor Schnee strotzenen Gebirgen Aroania, Parnon und weitere. Kein Scherz! Auch Winterurlauber kommen in Griechenland auf ihre Kosten.

Die meisten von euch wird es aber wegen des doch recht milden Winters in den Ebenen und an den Küsten nach Griechenland ziehen. Hier erwartet euch noch bis in den November rein sommerliches Wetter, bis Dezember unterbrochen von einigen Tagen oder auch mal zwei Wochen am Stück Regen, Sturm und viele Gewitter.
Trotz allem wird es tagsüber so warm, dass auch noch an Baden im Meer zu denken ist. Zumindest aus Sicht unserer Kinder, die noch am Heiligabend das Mittelmeer für warm genug erklärten.

Nach ein paar ungewöhnlich warmen Tagen im Januar bei tagsüber bis 30 Grad (sonst so knapp unter 20 Grad), kühlte die Luft sich bis Februar auf nachts teilweise bis unter den Gefrierpunkt ab, bei einer Tageshöchsttemperatur von 6 bis 8 Grad. Das ganze dauerte allerdings nur wenige Tage und Nächte und schon zog der Frühling ein und gegen Ende Februar badeten die Kids schon wieder im Meer bei tagsüber bis zu 24 Grad. Lässt sich aushalten ;).

Camping in Griechenland

Erdbebengefahr?

Griechenland ist bekannt für viele Erdbeben. Sehr wahrscheinlich ist, dass auch ihr ein kleines Erdbeben erleben werdet. Aber kein Grund zur Sorge, denn als Vanlifer seid ihr perfekt vorbereitet. Warum das? Euer Zuhause ist es gewohnt zu wackeln und höchstwahrscheinlich verschlaft ihr das ein oder andere kleine Beben, weil ihr leichtes Geschaukel gewohnt seid. Achtet aber drauf, dass ihr nicht unbedingt unter bereits halb umgekippten Bäumen parkt oder direkt neben Häusern, die im Ernstfall euch und eurem rollenden Heim Schaden zufügen könnten.

Wir selbst haben nur durch glückliche Fügung am Abend vor dem Beben Anfang März 2021 noch kurzfristig unsere Route geändert und standen nicht im Epizentrum des Erdbebens, das am nächsten Vormittag große Teile von Tyrnavos bei Larisa zerstören sollte. So blieb es bei uns bei einem lauten Grollen, dass ich anfangs für einen langsam bergauffahrenden, alten LKW hielt, der dann aber einfach nicht auftauchen wollte. Weil er keiner war.

Supermärkte/Lebensmittel

Neben bekannten Namen wie Lidl werdet ihr Supermarktketten wie AB (Foods), Sklavenitis (in griechischen Buchstaben) und MyMarket vorfinden, die alles führen, was ihr braucht. Bioläden siedeln sich nicht nur gerne im Umkreis größerer Städte an, sondern tauchten auch manchmal für uns unvermittelt auf. Nämlich dort, wo wir niemals gesucht hätten. Auch gibt es im Herbst noch viele Obst- und Gemüsestände am Straßenrand.

Veganer kommen auf ihre Kosten

Da Griechenland vom griechisch-orthodoxen Glauben geprägt ist, werdet ihr ab der Fastenzeit, die Mitte November beginnt, vermehrt vegane Käsealternativen in den Kühltheken und Regalen vorfinden. So ist es z.B. möglich 1 Kilo veganen Käse dort für ca. 6 Euro zu kaufen. Das Zauberwort hierfür heißt „nistismó“ (fasten) und bezeichnet in diesem Zusammenhang Produkte, die für die Fastenzeit frei von tierischen Erzeugnissen ist.

Den wirklich besten veganen Feta (kein Griechenland ohne Feta!) fanden wir bei Sklavenitis und AB an der frischen Käsetheke. Vegane Ersatzprodukte hingegen gab es häufig im My Market. So wurde unser Sohn ein großer Souvlaki Fan. 😀 Aber auch Lidl führt den Beyond Meat und Next Level Burger in ihren griechischen Filialen.

Olivenöl

Kauft. Kein. Olivenöl. Im. Supermarkt.
Wer einmal richtig gutes Olivenöl aus echtem griechischen Bioanbau kosten durfte, ist für die restliche Lebenszeit für Supermarkt Olivenöl verdorben. Für einen Liter Olivenöl vom Olivenbauer bezahlt ihr circa 8 Euro und am besten packt ihr euch direkt ein paar Liter mehr ein oder kauft direkt den 5l Kanister.

Christos (Achtung: Fast alle männlichen Griechen heißen so! :D), bei dem wir 3 Wochen verbrachten, erzählte uns, wie das in Griechenland so läuft mit dem Olivenöl: Erst ernten die Bauern ihre guten Oliven und pressen nur ihre eigenen und machen so ihr gutes Öl. Heruntergefallene und schlechte werden von Geschäftsleuten aufgekauft und alle gemeinsam (also die Reste von allen umliegenden Bauern) ebenfalls gepresst. Dieses Olivenöl wird oftmals als teures, gutes Olivenöl nach Westeuropa verkauft oder an Touristen für 4-6 Euro pro Liter angeboten. Zudem solltet ihr drauf achten, dass das Olivenöl bis November gepresst wurde und nicht aus einer Pressung von z.B. Januar des Folgejahres stammt.

Probiert euch durch, vergleicht und genießt!

Wäsche waschen wie echte Vanlifer 😉

Größter Unterschied zu südwestlichen, europäischen Gefilden. Waschmaschinen am Supermarkt werdet ihr in Griechenland nicht finden. In den größeren Städten gibt es Waschsalons, manchmal versteckt, manchmal ohne Parkmöglichkeit für große Mobile. Wir haben viel mit Hand gewaschen, was aber nicht unbedingt nötig ist. Auf Campingplätzen findet ihr natürlich auch Waschmaschinen vor.

Als kleinen Lifesaver mag ich euch den Waschsalon Filia Laundry Shop and more (Facebook & Instagram) an der Westküste des Peloponnes empfehlen. Betrieben von sehr netten Menschen, die nebenbei auch noch Bioprodukte aus Deutschland vertreiben, die ihr sonst nur schwer in Griechenland findet. Und 1A Hundefutter!

Camping in Griechenland

Sprache

… natürlich Griechisch. Allerdings sind uns nur wenige Griechen begegnet, die lediglich Griechisch sprachen. Die meisten sprechen Englisch und auch nicht wenige Deutsch. Und ist es trotzdem immer wichtig, die wichtigsten Floskeln drauf zu haben.

Guten Tag – Καλή μέρα (Kalí méra)

Guten Abend – Καλή Σπέρα (Kalí spéra)

Hallo – γεια σας (Geia sas – gesprochen „Jassas“ und „Jas“)

Tschüs – Αντίο (Antío)

Danke – ευχαριστώ (Efcharistó)

Die griechische Schrift werdet ihr schnell entziffern lernen. Straßenschilder findet ihr aber immer auch in lateinischer Schrift vor.

Freistehen in Griechenland

Auch in Griechenland ist das Wildcampen offiziell verboten. Solange ihr aber nur parkt und euren Kram wie Tische und Stühle im Fahrzeug lasst, werdet ihr kaum mit Problemen konfrontiert werden. Je mehr Fahrzeuge an einem beliebten Platz, desto größer die Wahrscheinlichkeit einer Polizeikontrolle. Familien werden meist weniger behelligt als Alleinreisende oder Paare. Freundliches Auftreten löst meist auch freundliche Reaktionen der Beamten aus 😉 .

Camping in Griechenland

Campingplätze

Campingplätze findet ihr natürlich auch vor. Meist am Meer gelegen und mit allem, was ihr so braucht. Im Schnitt so ab 20 Euro aufwärts pro Nacht. Wer einen längeren Zeitraum auf dem Campingplatz verbringen mag, kann auch oftmals einen Preis aushandeln.

Pakete empfangen

Weihnachtspost empfangen oder dringend benötigte Ersatzteile?
Auch nach Griechenland könnt ihr euch Pakete senden lassen. Entweder an Menschen, die ihr dort kennenlernt (was sehr einfach ist 😀 ), an Campingplätze oder auch direkt an Kurierunternehmen wie SpeedEx. DHL Pakete landen oft bei Elta. Überhaupt ist es manchmal etwas mühselig herauszufinden, wo euer Paket gelandet ist. Manche Kuriere stellen das Paket auch beim örtlichen Bäcker, an der Bushaltestelle oder in der Tanke ab.

Mit circa drei Wochen ist zu rechnen, die aber in einigen Fällen auch mal zu 6 oder mehr Wochen werden können. Karten und Briefe, die ihr von Griechenland aus absendet, kommen zu 3/4 circa auch an ihrem Zielort an. Unser Schnitt war etwas schlechter, denn nur 50% haben ihre Empfänger in Deutschland erricht. 😀

Tierschutz und Streuner in Griechenland

Wer es nicht gewohnt ist, dem wird schnell auffallen, dass es viele freilaufende Hunde in Griechenland gibt.
Aber ich kann euch beruhigen: Der Mehrheit der Tiere geht es wunderbar, sie leben ein fast artgerechtes, freies Leben, sind gesund und gut genährt.

Dann gibts natürlich auch die andere Seite. Die kranken, alten oder zu jungen Hunde, die sich noch nichts selbst oder nicht mehr selbst versorgen können. Diese werden von den vielen Tierschutzorganisationen aufgenommen und vermittelt. Auch ist es üblich, dass die Streuner von den Einheimischen, aber auch von Touristen gefüttert werden oder mit notwendigen Medikamenten versorgt werden.

Echte Streuner erkennt ihr übrigens daran, dass sie meist scheu sind und sich leicht verscheuchen lassen. Aufdringliche, freilaufende Hunde, die sich kaum verscheuchen lassen, gehören meist zu einem Haus in der Umgebung. Wenn Schafe oder Ziegen in der Nähe sind, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um die Hütehunde des Schäfers handelt. Gebt acht auf eure eigenen Hunde. Nicht selten tun diese Hunde einfach ihren Job zu eurem und vor allem dem Leidwesen eures Hundes.

Viele Griechen, die in Wäldern und am Strand spazieren gehen, haben einen Stock bei sich, um sich im Zweifelsfall vor Hunden schützen zu können. Wir selbst hatten zu keinem Zeitpunkt Schwierigkeiten mit den dortigen Vierbeinern.

Freizeitgeheimtipp

Neben all den Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten eure Zeit in Griechenland zu nutzen, haben wir die Zeit bei Christos & Dörte (eine griechisch-deutsche Familie) im Norden Griechenlands sehr genossen. Am Alonaki Beach standen wir an einer der traumhaftesten Buchten und fuhren täglich mit dem Rad runter zum Alonaki Horse Riding, wo wir und die Kids mit den dortigen Pferden und Ponys wunderbare Ausritte durch Wälder und am Strand entlang machten. Dörte und Christos sind mit viel Liebe bei den Pferden und achten sehr auf einen wohlwollenden Umgang mit den Tieren.

Reiten in Griechenland

Good to know…

  • Ihr werdet schnell bemerken, dass viele Griechen mit dem Auto an den nächsten Strand fahren und im Auto sitzen bleiben und auf’s Meer schauen. Zwei Minuten lang, dann drehen sie um und fahren wieder weg. Griechen lieben ihr Meer und schauen täglich nach, ob es noch da ist. 😀
  • Die Dauer eures Aufenthalts ist zumindest von rechtlicher Seite auf drei Monate begrenzt. Danach müsstet ihr euch theoretisch dort melden. Ab sechs Monaten werdet ihr steuerpflichtig in Griechenland. Aus diesem Grund ist es schon vorgekommen, dass eure Kennzeichen auf Supermarktparkplätzen fotografiert werden und bei einer späteren Kontrolle oder bei Ausreise dann auffallen kann, wenn ihr euch länger dort aufgehalten habt. Dies gilt im Grunde für alle europäischen Länder. Ich erwähne es hier, da es in Griechenland auch manchmal tatsächlich kontrolliert wird.

Was möchtet ihr noch wissen oder habt ihr eventuell sogar noch tolle Tipps, die ihr in den Kommentaren mit uns teilen mögt?

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