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Vanlife und Camping in Rumänien

Camping und Urlaub in Rumänien – Wilder Osten erstaunlich anders

Rumänien und Camping. Es gab kaum ein Land, das bei uns weniger Assoziationen auslöste als Rumänien. Viel mehr als Dracula und Peter Maffay hat da bei uns als erst in den 1980ern geborene Menschen nicht geklingelt. Dafür gab’s für uns dadurch um so mehr Überraschungen und tolle Erfahrungen, weil wir einfach keine Vorurteile hatten. Ist das bei euch ähnlich? Dann macht euch gefasst auf dieses wahnsinnig vielseitige und wunderschöne Land. Nutzt genau diese Unwissenheit für eure Offenheit euch in Rumäniens Bann ziehen zu lassen!

Damit ihr aber nicht gänzlich unvorbereitet seid und euer Campingurlaub oder Roadtrip durch Rumänien keine bösen Überraschungen für euch bereit hält, hab ich euch ein paar wissenswerte Informationen hier zusammengestellt.

Anreise nach Rumänien

Aus Norden kommend

Als Sommerurlauber kommt ihr ja meist aus dem Norden und durchquert auf schnellster Route Österreich und Ungarn. Habt hierbei die Maut bzw. Vignette eurer jeweiligen Transitländer im Kopf. Ab und an wird auch die Route durch Serbien empfohlen. Habt ihr nicht viel Gepäck dabei und eine genaue Kontrolle an einer EU-Außengrenze stört euch nicht, ist auch Serbien mit Sicherheit eine Fahrt wert. Bedenkt, dass eventuell mitfahrende Haustiere hierbei häufig besondereren Einreisebedingungen unterliegen als innerhalb der EU.

Aus Süden kommend

Die Türkei und Griechenland Überwinterer kommen natürlich aus dem Süden und durchqueren Bulgarien. Hierbei beachtet ganz besonders die neue Maut in Bulgarien für Fahrzeuge über 3,5t. Am Schwarzen Meer entlang erreicht ihr nach der Grenze als erstes Vama Veche, nur die erste von vielen Möglichkeiten euren Camper am Schwarzen Meer zu parken.

Wasserversorgung/Entsorgung

Die Wasserversorgung in Rumänien funktioniert gänzlich anders als in Westeuropa. Wer Urlaub oder generell Camping eher auf aus Nord- oder Westeuropa kennt, muss sich nun daran gewöhnen, dass es keine offiziellen Wohnmobilstellplätze gibt und damit auch nicht die meist vorhandenen Ver- und Entsorgungsstationen. Sorry…!

Das ist jedoch absolut kein Kontrapunkt, denn sobald ihr euch in Transilvanien oder in näherer Umgebung der Karpaten befindet, gibt es massenhaft Bergquellen, die euch mit reinstem Trinkwasser versorgen. Wasserquellen seht ihr am Straßenrand, findet ihr über Apps oder in Kontakt mit Einheimischen, die wir als sehr hilfsbereit kennengelernt haben.

Camping in Rumänien. Wasser tanken.

Allerdings gab es auch eine Durststrecke und das war für uns zwischen dem Schwarzen Meer und Bukarest. Hier findet ihr hauptsächliches flaches Agrarland, viel Armut und leider auch dreckiges Wasser, wenn ihr überhaupt die Erlaubnis bekommt aus Ermangelung einer öffentlichen Quelle an einer Tankstelle Wasser zu tanken. Die meisten von euch werden hier wohl durchfahren, aber diejenigen, die sich entlang der Donau umsehen mögen, raten wir, sich vorher gut für ein paar Tage mit ausreichend sauberem Wasser zu versorgen. Im Zweifelsfall könnt ihr aber natürlich in jedem Supermarkt Trinkwasser kaufen.

Da nun für das Trinkwasser gesorgt ist, geht’s an das, was hinten wieder raus muss. Ich sag es wie es ist: In den meisten Fällen werdet ihr keine offizielle Möglichkeit finden, euer Grauwasser abzulassen. Camping nach westeuropäischer Art läuft halt mit mehr Luxus ab. (Nicht nur) Aus diesem Grund haben wir uns bereits vor Abfahrt einen 4,5kg Topf Natron besorgt, um unser Brauchwasser und unsere Umwelt nicht unnötig zu belasten.

Natron ist ein Alleskönner. Wir waschen damit ab, duschen uns und waschen teilweise auch unsere Haare und auch für so ziemlich alles andere, kann es benutzt werden. Wir verzichten schon länger wo es nur geht auf Spüli, Shampoo und Co. und dieses Vorgehen empfinden wir als essentiell, wenn man vorhat das Abwasser in die Natur zu leiten.

Auch wenn nicht alle Einheimischen so großen Wert darauf legen mögen, was nun in eurem Grauwasser drin ist, das ihr hier einfach in den Sand oder die Wiese sickern lasst, habt ihr als Vanlifer sicherlich nicht vor, für weitere Verschmutzung eures Gastlandes verantwortlich zu sein.

Toilettenentleerung

Camping ohne Klo ist scheiße. Für diejenigen unter euch mit einem Trockentrennklo ändert sich nicht viel. Müllcontainer finden sich vielerleiorts, manchmal muss man etwas suchen, ansonsten hilft euch der Spaten. Camper mit Chemieklo verzichten selbstverständlich auf die zusätzliche Chemie und müssen häufiger zum Spaten greifen. Bitte denkt daran, eure Hinterlassenschaften nicht dort zu verbuddeln, wo sich auch andere aufhalten und so tief zu graben, dass nicht der nächste Streuner darüber herfallen möchte.

Müllentsorgung

Die Müllentsorgung ist komplett durchwachsen in Rumänien. In manchen Gegenden sucht ihr vergebens, in anderen Orten wird sogar getrennt (und wenn die Müllabfuhr kommt, wird alles zusammen in einen Container gekippt 😀 ). Da es noch wildlebende Bären gibt, werdet ihr Ortschaften finden mit Käfigen um die Mülltonnen oder nicht eine einzige Mülltonne auf der Straße, um keine Bären in die Dörfer zu locken. Geduld. Die nächste Mülltonne kommt bestimmt.

Insbesondere, wenn ihr im Frühjahr Rumänien zum Camping bereist, werdet ihr vermehrt Müll finden, der erst kurz vor der Touristensaison entfernt wird und sich dann bis zum nächsten Frühjahr wieder neu anhäuft. Aber auch hier gibt es sehr saubere Gegenden und sehr vermüllte Gebiete.

Besorgt euch also ein paar Mülltüten mehr (am besten wiederverwendbare wie z.B. zwei, drei Jutesäcke), und verlasst eure Stellplätze sauberer als ihr sie vorgefunden habt. Dazu braucht ihr nicht extra auf ein Ocean Cleanup am Strand fahren und euch bei eurer guten Tat filmen lassen ;). Not my trash, but my planet.

Gas

Zum Camping gehört oft noch Gas. Gasflaschen könnt ihr an fast jeder Tanke füllen oder tauschen lassen. Ansonsten gibt’s auch extra Gashändler, die ihr anfahren könnt und die euch eventuell sogar die deutsche Flasche füllen.
Fahrzeuge mit festverbauten Gastanks wie das unsere tanken Autogas/LPG/GPL über den DISH Adapter problemlos an den wirklich vielen Tankstellen.

Internet

Für 12 Euro bekommt ihr 100 GB bei Vodafone. Haltet aber die Augen und Ohren offen für Specials auch anderer Anbieter. ein Orange Prepaid SIM kauft ihr für nur 6 Euro und bekommt direkt 60 GB geschenkt. Interessant hier auch, dass ihr keine Adresse braucht oder gar euren Ausweis. Ihr könnt einfach in einen der vielen Telefonanbietershops gehen und bekommt die SIM direkt auf die Hand ohne weiteres.

Die Netzabdeckung soll die beste in Europa sein und so kommt es, dass wir nur sehr selten mal ein schlechtes Signal hatten, z.B. wenn wir grad eng zwischen zwei Bergwänden rasteten oder einfach im „falschen“ Netz unterwegs waren.

Tipp: Wer Roaming nutzt über einen deutschen Vertrag, kann den Netzanbieter an seinem Telefon von automatisch auf manuell umstellen und sich so einfach den besten Empfang auswählen. Wer nicht ausprobieren mag, fragt einfach Einheimische, welches Netz hier am besten Empfang hat oder schaut auf die Anbieter an den Sat-Schüsseln an den Häusern, die bei noch fehlender Glasfaserverbindung das Internet auch zuverlässig in die entlegensten Gebiete holt.

Wie wir das mit dem Internet unterwegs handhaben, lest ihr hier: Internet auf Weltreise

Straßenverhältnisse und Maut in Rumänien

Der Ruf rumänischer Straßenverhältnisse eilt ihnen oft weit voraus. Tatsächlich empfinden wir die Warnungen aber als veraltet, denn es wird sehr viel Straßenbau betrieben und wir hatten auch mit unserem Wohnmobil von 2,40m Breite keine in Erinnerung bleibenden Probleme. Schlaglöcher können tatsächlich mal unvermittelt auftauchen, aber eher in Gebieten, wo ihr sowieso nicht sehr zügig vorwärts kommt. 😀

Wir meiden Mautstraßen, wo es uns möglich ist. In Rumänien geht das nicht, denn hier muss jeder Maut zahlen durch eine Vignette. Diese wird aber nicht wie in Slowenien oder Österreich ans Fenster geklebt, sondern das Kennzeichen wird ins System aufgenommen und ihr habt eine Quittung an Bord, die ihr gut aufbewahren solltet. Recht günstig kommt uns diese „Roviniete“ für 32 Euro für 30 Tage. Je mehr Tage, desto günstiger im Verhältnis. Diese Angabe bezieht sich zudem auf unser 7,5t Schiff. Leichtere PKWs zahlen weniger. Wir empfehlen auch die Roviniete an Tankstellen (MOL, Petrom, Rompetrol etc.) zu kaufen und nicht online, da es für den durchschnittlichen Urlauber kaum eine Chance gibt, betrügerische Webseiten von echten zu unterscheiden.

Camping in Rumänien

Rumänisches Wetter

Wunderbar warme Sommer und schneereiche Winter (zumindest in den Bergen) mit viel Sonnenschein sind unser Eindruck und damit bestens zum Camping geeignet. Ab April verwandelt sich Transilvanien in ein saftig grünes Meer, alles wächst und gedeiht bis es im Hoch- und Spätsommer auch langsam durch hohe Temperaturen, gerne aus Griechenland und der Türkei kommend auch mal etwas durchröstet. Ein bunter Herbst in allen Farben bleibt auch hier nicht aus.

Diese Ecke Europas soll um die 300 Sonnentage im Jahr haben, was die Chance auf warmen Sommer und nicht zu triste Winter stark vergrößert.

Supermärkte/Lebensmittel

Wie fast überall in Europa ist auch Lidl in Rumänien vertreten. Kaufland, Auchan, Carrefour, Penny, PepCo, Mega Image (oft in Städten mit Bio-Trockenabteilung!) sind so die häufigsten Namen, aber auch dm ist wieder mal vertreten. In den Dörfern findet ihr hauptsächlich MiniMarkets wie La Doi Pași und viele andere Tante-Emma-Läden.

Wenn ihr die Chance habt und eine Stadt in der Nähe ist, lohnt sich der Besuch des Wochenmarkts. Diese Märkte sind meist sehr groß und ihr findet sehr viel regionales Angebot der umliegenden Bauern. Auch an Landstraßen sitzen im Sommer und Herbst Einheimische und verkaufen den Überschuss, den ihr ertragreicher Garten ihnen beschert hat.

Veganer kommen auf ihre Kosten

Obwohl wir eigentlich eher selten zu Fertig- und Ersatzprodukten greifen, lieben wir es, die jeweilige vegane Auswahl an Produkten in den verschiendenen Ländern auszuprobieren. Lidl führt z.B. neben allem anderen erdenklichen eine veganen Ćevapčići- Variante, die sich „Mici Vegani“ nennt und die es in „clasic“ und „picanti“ gibt. Vegane Knoblauch-Mayo dazu von Kaufland und der Grillabend kann kommen. (Die Gourmets unter euch schlagen jetzt die Hände über den Köpfen zusammen.)

Wenn man dann schon mal im Kaufland ist, noch schnell die vegane Salami eingepackt. Fast schon tragisch, dass wir dieses Land wieder verlassen haben.

Camping in Rumänien

Wäsche waschen wie echte Vanlifer 😉

Größter Unterschied zu südwestlichen, europäischen Gefilden. Waschmaschinen am Supermarkt werdet ihr in Rumänien nicht finden. In den größeren Städten gibt es Waschsalons, manchmal versteckt, manchmal ohne Parkmöglichkeit für große Mobile. Wir haben teilweise mit Hand gewaschen an Flüssen oder sind für 1-2 Nächte auf einem der vielen Campingplätze abgestiegen, um zu waschen. Da die Plätze wesentlich günstiger sind als in Westeuropa, haut das dann auch kein großes Loch in die Reisekasse.

Sprache

… natürlich Rumänisch. Doch Überraschung: Wenn ihr bereits ein paar Fremdsprachenkenntnisse in romanischen Sprachen habt, dann wird euch vieles dort „Spanisch vorkommen“. Rumänisch ist nämlich (und das wussten wir nicht vorher) eine romanische Sprache und klingt gesungen auch gerne mal wie Italienisch. 😀

Viele Rumänen sprechen auch Italienisch, allerdings auch Englisch, ganz besonders sogar kleine Kinder, die das schon sehr früh in der Schule lernen. Aber auch mit Deutsch kommt man dann und wann weiter, allerdings probieren wir das immer als letztes aus bevor wir komplett auf Hand- und Fußsprache umswitchen. Die wichtigsten Floskeln hab ich hier für euch:

Guten Tag – Bună ziua (ungefähr „Bune siua“ gesprochen)

Guten Abend – Bună seara. (oder auch gerne im Dorf nur „Seara“ wie bei uns im Deutschen „N’abend“)

Hallo – Bună oder Ciao oder auch Salut (unter Männern)

Tschüs/Auf Wiedersehen – La revedere

Danke – Mulțumesc (Mulzumesk) aber auch Merci/Mersi

Sonderzeichen in der rumänischen Sprache sind schnell gelernt. So wird zum Beispiel das deutsche Wort „Schnitzel“ im Rumänischen genau so gesprochen, nur rumänisch geschrieben „Șnițel“. Etwas schwieriger sind da schon die verschiedenen A-Laute, deren Unterschiede ihr aber schnell raus haben werdet.

Freistehen in Rumänien

Soweit wir informiert wurden, gibt es kein Gesetz, das Camping auf öffentlichem Grund verbietet. Land, das der Kommune gehört, darf von allen genutzt werden. Oft zur Tierhaltung, aber auch an besonders schönen Flecken zur Freizeitgestaltung. Und so kommt es, dass viele Rumänen bei Sonnenschein in ihre Autos steigen und zum Fluss oder auf Wiesen und in Wälder fahren und es sich gut gehen lassen.

Wir hatten in den vielen Monaten, die wir in Rumänien bisher verbringen durften, niemals Ärger mit irgendwem. Wir konnten uns ausbreiten, wie wir wollten, Feuer machen etc. Es kommt aber vor, dass ihr von Einheimischen gewarnt werdet, wenn ihr euch in Bärengebiet aufhaltet. Lasst keinen Müll draußen (sowieso nicht!), geht nicht nach 22 Uhr aus dem Fahrzeug und am Morgen wartet am besten auch etwas ab.

Campingplätze

Campingplätze findet ihr natürlich auch vor. Insbesondere in Transilvanien liegen diese Plätze in Hinterhöfen und Gärten. Die Ein- und Ausfahrten können daher auch mal abenteuerlich sein, aber tatsächlich machbar. Rumänen zeigen euch wie, wenn ihr euch nicht weiter traut :D. Je nach Saison zahlt ihr meist nicht mehr als 10 Euro die Nacht, nicht selten mit Pool. Nach oben aber natürlich auch offen.

Pakete empfangen

Geburtstagspost empfangen oder dringend benötigte Ersatzteile?
Nach Rumänien versenden ist super einfach. Entweder an Menschen, die ihr dort kennenlernt (was sehr einfach ist 😀 ), an Campingplätze oder auch direkt an Kurierunternehmen oder EasyBox (wenn ihr z.B. beim Amazon-Pendant emag.ro bestellt habt).

Bei uns dauerten die nicht wenigen Pakete im Schnitt fünf Tage von Deutschland bis zu uns. Die Sendungsverfolgung klappte reibungslos. Wichtig ist, dass eine Telefonnummer angegeben ist (am besten eine rumänische), die der Kurier anrufen kann, wenn die Anschrift nicht sehr genau ist. Karten und Briefe, die ihr von Rumänien aus absendet, kommen laut unserer Erfahrung nicht immer an, insbesondere Postkarten.

Tierschutz und Streuner in Rumänien

Wer es nicht gewohnt ist, dem wird schnell auffallen, dass es in Rumänien noch viel mehr freilaufende Hunde gibt als anderswo. Viele von ihnen haben Besitzer, bewegen sich aber frei im Dorf, andere sind Streuner. Aber ich kann euch beruhigen: Der Mehrheit der Tiere geht es wunderbar, sie leben ein fast artgerechtes, freies Leben, sind gesund und gut genährt.

Dann gibts natürlich auch die andere Seite. Die kranken, alten oder zu jungen Hunde, die sich noch nichts selbst oder nicht mehr selbst versorgen können. Diese werden von den vielen Tierschutzorganisationen aufgenommen und vermittelt. Auch ist es üblich, dass die Streuner von den Einheimischen, aber auch von Touristen gefüttert werden oder mit notwendigen Medikamenten versorgt werden.

Echte Streuner erkennt ihr übrigens daran, dass sie meist scheu sind und sich leicht verscheuchen lassen. Aufdringliche, freilaufende Hunde, die sich kaum verscheuchen lassen, gehören meist zu einem Haus in der Umgebung. Wenn Schafe oder Ziegen in der Nähe sind, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um die Hütehunde des Schäfers handelt. Gebt acht auf eure eigenen Hunde. Nicht selten tun diese Hunde einfach ihren Job zu eurem und vor allem dem Leidwesen eures Hundes.

Um euch zu schützen, habt in der Natur einen Stock dabei. Fühlt ihr euch unwohl, tauchen zu viele Hunde auf, soll es helfen sich zu bücken und einen Stein aufzuheben. Diese Geste kennen (leider) schon viele Hunde und nehmen Reißaus. Wir kamen aber nicht in eine solche Situation.

Freizeitgeheimtipp

Neben Draculas Schloss, sämtlichen anderen wunderschönen Burgen, Salzbergwerken, Museen etc. haben es und die Schlammvulkane von Berca (Vulcanii noroioși)am meisten angetan. Sie liegen nicht in der typischen Touristengegend, sind aber auch nicht super weit entfernt. Schlammvulkane gibt es nur in wenigen Gegenden Europas wie zB Bulgarien, Italien und Ukraine und diese hier zählen in Europa zu den größten und bekanntesten.

Eintrittspreis für 4 Personen + 4 Postkarten insgesamt 3,60 Euro.

Good to know…

  • Der Fahrstil der Rumänen wird euch vielleicht anfangs verwirren. Versucht euch einfach anzupassen, Schilder gelten nicht so viel wie in Deutschland und ihr findet euch wunderbar im dortigen Verkehr zurecht! Wie man links abbiegt, zeigen wir euch hier 😀 VIDEO
  • Rumänien gehört nicht zum Schengenraum, daher sind Passkontrollen bei Ein- und Ausreise vollkommen normal. Es wird auch gerne ins Fahrzeug geschaut, um festzustellen, ob Menschen oder anderweitige Ware geschmuggelt wird. Habt hier bei der Ausreise eure Rovinieta-Quittung griffbereit, falls es Probleme mit dem System gab und ihr nachweisen sollt, dass ihr gezahlt habt.
  • Ein abendlicher Spaziergang durchs Dorf kann schnell dafür sorgen, dass ihr euch plötzlich zur Weinprobe (oder Schnaps/Palinka) im Garten eines Anwohners wiederfindet. Hoffentlich habt ihr auch genug Hände zum Tragen der Trauben, Walnüsse, Pflaumen und Äpfel, die ihr oder eure Kids kiloweise geschenkt bekommen.

Was möchtet ihr noch wissen oder habt ihr eventuell sogar noch tolle Tipps, die ihr in den Kommentaren mit uns teilen mögt?

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Mit einer Abmeldung aus Deutschland verändert sich nicht nur für euch ziemlich viel, sondern auch für den Staat. Es wahrer Rattenschwanz zieht diese Abmeldung nach sich und nicht alle Veränderungen habt ihr grad auf dem Schirm oder spielen euch in die Karten.

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